Die Sache mit dem rostigen Nagel
Das geht natürlich nicht, dem geneigten Leser ein Wort hinzuklatschen und dazu ein verwirrendes Treppenfoto zu posten, ohne eine Auflösung zu liefern. Deshalb heute und exklusiv bei achmist.de: der rostigste Aussichtsturm (den ich je bestiegen habe).
Dazu muss jedoch gesagt werden, dass
- der Turm noch gar nicht alt ist
- der Rost die Funktion des Rostschutzes übernimmt
- und das ganze sogar noch so gewollt war.
Der Treppensalat ist auch kein Produkt einer defekten DXF-Datei des Architekten, sondern scheint sogar so gewollt.
Lustige Begleiterscheinungen: der Turm hat zwei geschlossene, in einem Winkel von ca. 90 Grad zueinanderstehende Wände. Diese wirken, schon bei leichter Brise, wie ein Segel. Man kann das feststellen, in dem man sich mal ganz oben auf die Aussichtsplattform stellt und ganz ruhig ist. Er schwankt!
Weiteres Detail: am Fuße des Turmes hat sich ein kleines Regendelta gebildet, schick anzusehen, aber sich nicht förderlich für die Standfestigkeit.
Damit hat der Turm alle Voraussetzungen erfüllt, als kuriose Sehenswürdigkeit in die Geschichte einzugehen.
Achja, was kann man von oben auf dem Turm überhaupt sehen? Sehen kann man Seen, Brache und dürre Kiefernwälder, alles, was das renaturierte Brandenburg ausmacht.




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