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13
Mär
2010
AlexZ
Abgelegt unter:

Acer Aspire One und der Black screen of death

bios_aoa150.jpg

 So lange ich den A150 nun schon habe, solange begleitet mich auch das Problem, dass der Kleine auf einmal nicht mehr durchstartet, sondern mit laufendem Lüfter und schwarzen Bildschirm ("Black screen of death") beim booten hängenbleibt.

An dieser Stelle hat man zwei Möglichkeiten: einschicken, sofern noch Garantie besteht, oder mit einem Bios von USB-Stick starten (FN-ESC und Einschaltknopf). Danach sollte er wieder gehen.

Das frische BIOS-File besorgt man sich am besten von Acers Homepage.

Nachdem das Gerät nun aber mittlerweile zum vierten Male die Arbeit eingestellt hat (und wieder reanimiert wurde) - kam mir bei der Sache einiges seltsam vor. Ich spreche hier allerdings von meinem speziellen Aspire One, mag sein, dass es bei anderen anders ist.

Wenn man mit USB-Stick und Tastenkombination das A150-Netbook startet, wird eben nicht das BIOS mit dem auf dem Stick vorhandenem überschrieben (geflasht sozusagen), sondern das vorhande BIOS wird anscheinend nur repariert. Das kann man ganz einfach im BIOS-Menü (F2 beim booten drücken) überprüfen: hier sollte die BIOS-Version stehen, mit der man von USB-Stick aus geflasht hat. Und das tat es eben nicht. Dort stand immer die ursprüngliche, bei Auslieferung vorhandene Versionsnummer. Leider kann ich das im Nachinein nicht mehr verifizieren, da ich keine Fotos oder ähnliches davon gemacht habe, diese Erkenntnis entspringt somit nur meinem Gedächtnisprotokoll.

So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass das Gerät bereits vier Mal gestorben ist. Solange man also nicht einen richtigen Flashvorgang einleitet, ändert sich die BIOS-Version beim reanimieren anscheinend nicht. Nun habe ich das BIOS auf die neueste Version gebracht, zur Zeit 3310. Ich werde ja sehen, ob und wenn ja wann das Teil mal wieder seine Arbeit einstellt.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich noch bei den verschiedenen Quellen bedanken, die dieVorgehensweise zur Reanimation herausgefunden bzw. im Internet oder sonstwo gefunden haben.

Leider sind in den Suchergebnissen bei Google auch solche Seiten ganz oben, die sich primär nicht mit der Technik von Notenook oder artverwandtem beschäftigen, sondern einzig und allein mit der Suche nach den besten Platzierungen bei Google. Eigentlich nicht schlimm, wenn man die Infos erhält, die man aufgrund der guten Platzierung bei den Suchergebnissen erwarten darf. Dumm nur, dass mancher Kollege seine Quellenangabe vergessen hat, so dass man die Infos schwieriger abgleichen kann bzw.den Weg der Infos nachvollziehbar machen könnte, oder zumindest seine Quelle mit einem Link ehrt. Das kotzt mich regelmäßig an.

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