Nur ein Traum?
Ich bin in einem Raum, wahrscheinlich das Wohnzimmer meiner Wohnung. An einer Leine, oder eher Kette ist ein rohes Stück Fleisch befestigt, mit knochig und blutig. Ich werfe es in die andere Ecke des Raumes, die Leine spannt sich und fertig ist die Falle für diese kleinen Monster mit scharfen Zähnen und häßlichem Fell, welche in meiner Wohnung scheinbar ab und an auftauchen...
Das Stück Tierfleisch blutet meinen Teppich voll, und ich denke 'Gut so, das lockt diese Viecher an'. Aber angelockt werden nur meine Katze, die im Traum viel fetter ist und Garfield sehr ähnlich sieht. Allerdings ist sie auf dem Bauch nackt, genauso nackt wie der Hund, der ihr nicht von der Seite weicht und den ich anscheinend sehr gut kenne. Jedenfalls machen sich beide über dieses Fleisch her, die Szene spielt sich mittlerweile nicht mehr auf dem blutbefleckten Teppisch meines Wohnzimmers, sondern auf einer nicht befahrenen Straße im Dunkeln am.
Das Fleisch war so viel, das mir klar ist, dass die Katze kotzen würde und ich hoffe inständig, sie würde es noch draußen auf der Straße machen und nicht im Haus. Irgendwann leckte der nackte Hund den nackten Bauch der fetten Katze. Danach laufen sie zur Haustür, meine Bedenken mit mir tragend laufe ich hinterher, stoppe aber erleichtert, als ich die katzentypische Kotzlache an einem Berg gehobelten Käses sehe, der Berg hat die Größe eines Kiesberges, die Kotzlache war eklig, und trotzdem war ich froh.
***
Ich fahre auf einem Motorrad oder schnellem Fahrrad zu einem Ort, dessen Namen keine Rolle spielt, aber es ungemein wichtig für mich ist, dort hinzukommen. Komischerweise muss ich dabei durch einen Ort fahren, der einen Tunnel hat, durch den man durch muss, und es schien der Erinnerung nach sonst nie ein Problem zu sein.
Heute jedoch stoppt eine Schranke auf halber Tunnelsstrecke die Fahrt. Die Schranke öffnet sich nur, wenn man einen Code eingibt, wie das Tastenfeld an der Seite mitteilt. Ich bin etwas verzweifelt. Eine Schülergruppe kommt, gibt etwas in das Tastenfeld ein, die Schranke öffnet sich darauf hin und ich schlüpfe hinter den Kindern mit durch die geöffnete Schranke durch. Aber sofort hinter der Schranke fällt die Straße steil ab, so steil, dass man fast ausrutscht auf dem glatten Belag.
Ich höre das lachen der Kinder in der Ferne, sie gehen schnell, entspannt und laut lachend die Straße hinunter, dir mir so viele Probleme bereit. Zumal sich der Weg wie eine Treppe im Kirchturm wendelt. Eine Tür taucht am Straßenrand auf, der Kinderlärm kommt von hinter dieser Tür, und er wird schnell leiser. Ich gehe auch hindurch und befinde mich in einem Treppenhaus, in dem es nach unten geht. Ich gehe ein paar Etagen bzw. Windungen, komme an mehreren Türen vorbei. Kinderlachen in der Ferne, irgendwo da tief unter mir im Treppenhaus.
Ich beschließe, durch die nächste Tür das Treppenhaus zu verlassen, aber ab da kommen nur noch Fenster auf jeder Etagenplattform, keine Türen mehr. Die Treppenabschnitte sind plötzlich Leitern, an denen man runtersteigen muss. Ich bin mir nunmehr ganz sicher, dass ich bis ganz nach unten steigen muss, um dieser Situation zu entkommen und mich wieder auf den Weg machen zu können zu dem Ort ohne Namen, wo ich dringend hin muss. Ich wache auf...



Kommentar hinzufügen