Nur Schönschrift
Eigentlich ist es nicht so schwer, verdammt gute Texte zu schreiben
Von AlexZ am 21. Januar 2010 - 21:59Ich weiß, dass meine Texte schwer zu lesen sind. Ich weiß, dass sie viel zu kurz sind, um eine angenehme und phantasievolle Aura zu entfalten, die den Leser umschmeichelt, einfängt und mitnimmt. Und ihn am besten noch am Ende wieder aussetzt mit bestenfalls phantastischen Gedanken im Kopf und einem schönen Gefühl im Herzen.
Is aber nicht.
Wiederum sind sie aber zu lang, um sie in die Aufmerksamkeitsspanne eines Twitter-Nutzers zu pressen.
Is so.
Meine Texte entstehen in der kalten Umgebung eines leeren, ungemütlichen Texteditor, der nichts weiter bietet, nicht mal etwas Wärme für die neugeborenen Gedanken. Aber Schuld ist er nicht, der Editor. Die Gedanken wollen nicht so einfach aus meinem gemütlichen Hirn in den Editor purzeln, sie krallen sich fest, verstecken sich. Gucken kurz hervor, um dann gleich wieder weg zu sein. Das ist keine Entschuldigung dafür, dass du lieber Leser schon wieder an jedem Satzzeichen stolperst – und da gerade Winter draußen ist, wie passend, ausrutscht auf den unmöglich zusammengestoppelten Sätzen rudimentärer Schreibkunst. Oder nein, nicht Kunst, eher Arbeit.
Ich könnte das ja mal versuchen zu ändern.
Wenn ich denn wenigsten einmal was machen würde, was einen gehaltvollen, würdigen Abschluss am Ende hat. Will ich mal ändern, jetzt vielleicht. Aber da kommt schon die nächste Klippe, die ich kaum in der Lage bin zu umschiffen: natürlich hat Erkenntnis seinen Preis. Den würde ich zahlen wollen. Wirklich. Müsste nur ein oder zwei Wochen irgendwas anderes machen, wenn ich normalerweise essen würde. Essen wäre dann nicht drin.
Nun hab ich mich doch wieder nur ein wenig bemitleidet und um Ausreden gerungen, nur um nicht doch mal in meinem Leben was Vernünftiges anzupacken. Entschuldigung. Danke, angenommen...
Jetzt, wo ich wieder mit mir zu über der Hälfte im reinen bin, kann ich mal zum eigentlichen Thema kommen: schreiben lernen im Wochenendcrashkurs... klingt irgendwie verlockend. Wenn nur die Maßzahl vor dem Eurozeichen nicht so eine Hürde wäre, könnte ich jetzt schon mal berichten, wie das so ist.
Is aber nicht.
Mek Wito hats aber getan, und mich drauf gebracht.
[Und dabei ist Leipzig gar nicht mal so weit entfernt]
Weihnachtskalender-Türchen Nummer 1
Von Schmidtke am 1. Dezember 2008 - 12:08Eines kann ich mit Sicherheit sagen: heute bin ich klüger als gestern, aber immer noch dümmer als morgen.
Anläßlich dessen, was uns in 24 Tagen wieder heimsucht und in Vorbereitung dessen, quasi begleitend zum sogenannten Adventskalender, gibt es 24 (Ultra-)Kurzgeschichten, die mehr oder eher weniger mit Weihnachten zu tun haben, größte Gemeinsamkeit wird wohl die Zahl 24 selbst sein. Aber egal, hat man erstmal einen Grund, ist die Anlassfindung trivial.
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Entstanden ist die folgende Geschichte letzte Nacht während meiner REM-Schlafphasen und sie wirkt wie eine Staffel einiger x-beliebigen Fernseh-Serie, jedoch wurde unterwegs der Regisseur sowie die meisten Darsteller ausgetauscht.
Die Schwierigkeit zu erkennen, ob man ein Coming Out benötigt kann auch daran liegen, dass der rationale Gehirnteil meist eigene Pläne hat
Alles begann damit, dass ich endlich mein Traummädchen gefunden habe: blond, zierlich, die schönsten Augen der Welt... und dieser Duft! Ich spürte Liebe und Zuneigung pur, obwohl wir nur nackt gekuschelt hatten bisher (ohne Sex!)
Rezension: Cory Doctorows "Little brother" auf deutsch und unter CC-Lizenz
Von AlexZ am 28. November 2008 - 14:34Vor zwei Tagen wurde ich durch einen Spreeblick-Artikel auf Christians Übersetzung in's Deutsche des Doctorow-Buches "Little brother" aufmerksam gemacht.
Ich habe das Buch "gesaugt" und innerhalb von 2 Tagen Nächten auf meinem Netbook durchgearbeitetlesen. Auf jeden Fall muss ich sagen: es war ein Vergnügen!
Als Fan der Science-fiction-Gattung mag ich die Art von Themen, die in einem riesengroßen Universums der Fiktionen, welches nur durch die eigene Vorstellungskraft begrenzt wir, spielen und so ständig interessant bleiben.
Christian Wöhrl möchte ich für die Arbeit danken, die er in die deutsche Übersetzung gesteckt hat, so dass ich als Fremdsprachlegasteniker auch an englischen Erzählungen partizipeiren kann. Die Rezension richtet sich daher auch nur mittelbar an Christian, eigentlich geht es um die ursprüngliche Geschichte.
Statistische Überlegungen
Von AlexZ am 17. Juli 2008 - 13:07Wenn ich Lust hätte, würde ich ja mal statistisch nachprüfen wollen, ob die Anzahl der Blogs mit interessanteren Themen und signifikant mehr Lesern größer ist als die Anzahl der Blogs mit signifikant interessanteren Themen und weniger Lesern. Hab ich aber nicht.
P.S. Ich streite ein signifikantes Interesse an dieser Fragestellung hiermit ab.
Mein "H*ise-Forum-"würdiger Beitrag zur GamesConvention
Von AlexZ am 21. Februar 2008 - 22:53
Also nur ist es schon fast amtlich (siehe heise.de), die seit 2002 in Leipzig stattfindende Spielemesse formerly known as "Games Convention" [GC] wird ab dem nächsten Jahr nach Köln ziehen, und einen neuen Namen (games.dot.com [ausgesprochen: games dot dot dot com] Games Con) bekommen, falls die Leipziger ihre Namensrechte nicht doch noch veräußern.




